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Sprechstunde für Hyperhidrose

 

In der Hyperhidrose-Sprechstunde behandeln wir Personen, welche unter übermässigem Schwitzen (= Schweissabsonderung) leiden. In der Schweiz sind etwa 2-4% der Bevölkerung davon betroffen. Zudem kann es auch als Begleiterscheinung von zahlreichen inneren Krankheiten oder neurologischen Störungen auftreten.
 
Abklärung und Behandlung

Je nach Abklärung Anwendung folgender Behandlungen
  • Aluminiumchlorid-Hexahydrat
    Dieser Inhaltsstoff der meisten Deodorants basiert auf Aluminiumsalzen. Bei den meisten Personen bewirken diese einen Verschluss des Ausführungsganges der Schweissdrüse und hemmen so das Schwitzen.
    Bei Unverträglichkeiten gegenüber dieses Salzen helfen wir, eine Alternative zu evaluieren.

  • Leitungswasser-Iontophorese
    Bei der Leitungswasser-Iontopherese wird ein Hautareal (Hände, Füsse, Achseln) mit einem schwachen Gleichstrom (15mA bis 30mA) durchflossen. Der Behandlungseffekt beruht auf der Erhöhung der Reizschwelle der Schweissdrüsensekretion. 

  • Botulinum-Toxin
    Durch die Injektion von Botulinum-Toxin A in die Umgebung der Schweissdrüsen der Haut kann der Sekretionsreiz ganz gezielt blockiert werden. Der zu erwartende Behandlungserfolg dauert etwa 4 bis 12 Monate, Behandlungen können dann wiederholt werden

  • Transthorakale Sympathektomie
    Dabei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, welcher zu einem bleibenden Unterbruch des sympathischen Grenzstranges führt. Diese Behandlung weisen wir Patienten an die Thoraxchirurgie weiter.
 

 




  



  
 
 
 
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