Dermatochirurgie


Weitere Informationen

Die Dermatologische Klinik des USZ bietet das gesamte Spektrum der Dermatochirurgie an, wie sie im deutschsprachigen Raum Europas praktiziert wird. Dazu gehört in erster Linie die chirurgische Behandlung von allen Arten von Hautkrebs, aber z. B. auch die Entfernung von gutartigen Hautveränderungen, die dermatologische Lasertherapie, die Wundchirurgie und die Nagelchirurgie. Die ganz überwiegende Zahl der Patienten können in Lokalanästhesie und somit ohne Narkose behandelt werden. Eine besondere Spezialität unserer Klinik ist die Mohs-Chirurgie, mit der Hauttumoren mit grösster Sicherheit, den Tumor vollständig entfernt zu haben, aber trotzdem minimalem Exzisionsdefekt, versorgt werden können (siehe http://derma.ch/spec/dermatosurgery/Mohs-Chirurgie.html). Ein Charakteristikum unserer Form der Dermatochirurgie ist die enge und freundschaftliche Zusammenarbeit der verschiedenen Kliniken innerhalb des USZ, was zu einer hervorragenden Koordination von fachlicher und operativer Kompetenz führt.

 

Hautkrebs

Hauptsächlich versorgt unsere Dermatochirurgie-Abteilung Patienten mit Hautkrebs:

  • Basalzellkarzinom der Haut
    Einfache Exzisionen, Defektrekonstruktion mit Nahlappenplastiken, Mohs-Chirurgie (mikrographische Chirurgie, klassische Methode am Schnellschnitt oder „Slow Mohs" nach „Tübinger Torte").
  • Spinozelluläres Karzinom (Plattenepithelkarzinom) der Haut
    Analog zum Basalzellkarzinom. Bei wenig differenzierten Tumoren, bei Tumoren mit tiefer Infiltration oder perineuraler Invasion, sowie bei Patienten unter Immunsuppression (Organtransplantierte, Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie) muss die Behandlung rasch und in aller Regel chirurgisch erfolgen. Wenn erforderlich, besteht eine intensive Zusammenarbeit mit der Wiederherstellungschirurgie, ORL- und Gesichtschirurgie und Kiefer- und Gesichtschirurgie, auch für eine allfällige Lymphknotenchirurgie.
  • Malignes Melanom der Haut
    Der wichtigste Schritt in der Behandlung ist die frühzeitige operative Entfernung jeder verdächtigen Pigmentläsion, zunächst ohne Sicherheitsabstand, und die histologische Untersuchung im Labor. Ab einer gewissen Tumordicke empfehlen wir eine Sentinellymphknotenbiopsie des „Wachtpostenlymphknotens" in der Leiste, Achsel oder am Hals.

siehe auch Hautkrebs

Weitere operative Eingriffe

  • Entfernung von guartigen Hauttumoren
  • Versorgung von chronischen Wunden
  • Entfernen von Warzen, auch Genitalwarzen
  • Behandlung von eingewachsenen Zehennägeln und anderen Nagelveränderungen